Hypnose und Entspannungstraining für Lebensqualität

Die Hypnose ist ein Phänomen, das die Menschen seit jeher fasziniert. Die psychologische Macht des Unterbewusstseins ist groß und wird längst nicht nur für Unterhaltungsshows genutzt. Die Hypnose eignet sich für medizinische Zwecke oder zur Behandlung bzw. zum Reduzieren von persönlichen Lastern, wie Nägelkauen und Rauchen. Ein Hypnosetraining wie bei Lebenswende, ein Anbieter von Hypnose in Wien, kann die Lebensqualität durch bewusste Verhaltensänderungen erhöhen. Durch das Entspannungs- und Hypnose- Training rücken Ängste, Panikattacken plötzlich in den Hintergrund, man kann sich besser entspannen oder gut schlafen. Ängste überwinden oder Panikattacken beeinflussn. Lebenswende arbeitet mit Hypnosen in Wien, allerdings nicht therapeutisch. Ziel ist es viel mehr, meinen Klienten alle wichtigen Werkzeuge mitzugeben für ein eigenes Hypnosetraining.
Aber was genau steckt eigentlich hinter der mystischen Erscheinung, dem Verfahren in einer Hypnose und wie funktioniert ein Hypnosetraining?

siegel Hypnochoach certified hypnotist

Was ist eine Hypnose?

Hypnosen haben durch verschiedene TV-Formate maßgeblich an Bekanntheit gewonnen. So wurde die magische Wirkung unter anderem bei „Wetten, dass?“ gezeigt. Das Konzept der Hypnose ist jedoch keine Erscheinung der Neuzeit. Es gehört zu den ältesten menschlichen Heilungsverfahren. Kennzeichnend für den Hypnosezustand ist sein harmonisierender Effekt auf die unterschiedlichen Ebenen des Menschen. Eine Hypnose lässt sich als Zustand einer sehr tiefen Trance beschreiben, bei der zugleich eine tiefe Konzentration im Vordergrund steht. Hypnotisierte haben eine bestimmte Distanz zu ihrem Alltagsbewusstsein. Ein solcher Zustand wird auch als Trance bezeichnet und tritt in unserem Alltag regelmäßig unbewusst in Erscheinung- zum Beispiel kurz bevor wir einschlafen, in Bildern denken, die Zeit nicht mehr richtig wahrnehmen und unsere Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist. Entscheidend für die Trance ist das Verschwinden der kritischen und analysierenden Elemente des Bewusstseins. Eine Trance entsteht jedoch nicht nur kurz vor dem Einschlafen- sie lässt sich mithilfe der Hypnose auch zu jeder Tages- und Nachtzeit bewusst hervorrufen. Im Rahmen einer Hypnose weist das Innere eine größere Aufnahmebereitschaft auf, wodurch es zu einer inneren Entwicklung und der selbstständigen Suche des Unterbewusstseins nach Lösungen zu bestimmten Problemen kommen kann. Damit erweist sich der Hypnosezustand als potentes Mittel zur medizinischen Therapie von psychischen Erkrankungen. Die Hypnose kann Sie aber auch erfolgreich zur Ruhe kommen lassen, bei Ängsten oder zur Überwindung von Angewohnheiten eingesetzt werden, die Patienten gerne loswerden möchten. Dazu gehört beispielsweise das Rauchen.

Wie funktioniert eine Hypnose und warum wirkt sie?

Letztendlich handelt es sich bei der Hypnose um einen Zustand, bei dem das Bewusstsein / der Bewusstseinszustand  und die Wahrnehmung verändert sind. Der Fokus beruht auf den persönlichen inneren Vorgängen- Gefühlen, Empfindungen und Gedanken. Hypnotisierte befinden sich weder im Schlaf, noch in der Ohnmacht. Zudem verfügen sie, entgegen vieler Gerüchte, sehr wohl über einen eignen Willen. Die Hypnose beraubt den individuellen Willen nicht, sie nutzt ihn effektiv und lenkt ihn auf bestimmte Gedanken, Vorstellungen oder Glaubenssätze. Der eigentlich stets präsente Verstand wird etwas gelöst, sodass eine tiefe mentale Entspannung möglich ist. Vergleichen lässt sich der Hypnosezustand mit Träumen während der REM-Schlafphase. Allerdings ist ein kleiner Teil des Bewusstseins stets aktiv, schließlich schlafen Hypnotisierte nicht, sondern befinden sich in einer Trance / in einem schlafähnlichen Zustand. Auf diese Weise ist das Bewusstsein für Dinge offener, die uns im Alltag vermehrt entgehen. Deshalb können uns durch eine Hypnose plötzlich unsere Wünsche oder andere Dinge bewusst werden. Die Hypnose wirkt somit aufgrund einer hervorgerufenen Bewusstseinsveränderung, bei welcher der Fokus auf das Innere gerichtet wird und der kritische Teil des Bewusstseins weniger aktiv ist. Um das Phänomen der Hypnose noch besser erfassen zu können, sollte man wissen, worum es sich bei dem Wachbewusstsein und Trancezustand handelt.

Zu welche Themen wird meine Hypnose immer wieder eingesetzt?

•    Hypnose zur allgemeinen Entspannung
•    Hypnose für Raucherentwöhnung
•    Hypnose für abnehmen
•    Hypnose für Selbstbewusstsein
•    Hypnose für einen ruhigen Schlaf
•    Hypnose gegen Schüchternheit
•    Hypnose bei Ängsten
•    Stress-Abbau und Burn-Out-Prävention durch Hypnose
•    Hypnose bei Lampenfieber
•    Kreativität steigern durch Hypnose
•    Hypnose für mehr Sport
•    Sich mit Hypnose besser verkaufen
•    Hypnose gegen Nägelkauen
•    Hypnose für mehr Gelassenheit
•    Hypnose für mehr Disziplin

 

Wachbewusstsein und Trancezustand- was ist der Unterschied?

Das Wachbewusstsein wird auch als Beta-Zustand bezeichnet und die Trance als Alpha-Zustand. Durch den Alpha-Zustand kann eine Suggestion unmittelbar umgesetzt werden. Bei einer Suggestion handelt es sich um eine manipulative Beeinflussung durch eine bestimmte Vorstellung oder Empfinden. Trotz des manipulativen Charakters nimmt das Bewusstsein diesen Einfluss nicht wahr. Mithilfe einer Suggestion in einer Hypnose, ist somit eine Veränderung im Leben des Patienten möglich- so kann beispielsweise der Rauchentzug erleichtert werden. Wichtig für den Erfolg der Hypnose ist die Herkunft der Suggestion. Sie ist umso wirkungsvoller, je vertrauenswürdiger die Quelle eingestuft wird. Die Suggestionen können sowohl positiver als auch negativer Natur sein. Verarbeitet und gespeichert werden sie im Unterbewusstsein. Bei dem Beta-Zustand handelt es sich um eine Tiefenhypnose. Eine im Beta-Zustand stattfindende Suggestion ist nicht wirkungsvoller als im Alpha-Zustand. Hypnotisierte können sich jedoch nach einer Sitzung im Beta-Zustand nicht mehr an den Inhalt der Prozedur erinnern. Im Alpha-Zustand hingegen ist das Erinnerungsvermögen nicht beeinträchtigt. Neben dem Alpha- und Beta-Zustand gibt es den Delta-Zustand, von dem Hypnotisierte immer wieder berichten. Der Delta-Zustand löst einen komatösen Zustand aus. Aber auch hier ist das Bewusstsein nicht vollkommen ausgeschaltet, sondern bleibt in kleinen Teilen aktiv.

Was für Hypnosearten gibt es?

Unterschieden wird insgesamt zwischen der direkten Hypnose und indirekten Hypnose. Während der direkten Hypnose wird mit direkten Befehlen an den Klienten gearbeitet. Bei einer indirekten Hypnose hingegen sind die Befehle oft an Gefühle verknüpft und treten dadurch eher indirekt auf. Ziel ist es, den Hypnotisierten die Wahrnehmung zu verleihen, sich eigenständig für die Suggestionen entschieden zu haben. Gearbeitet wird mit verschiedenen Methoden wie Musik, Pendel, Berührungen oder Worten. Diese können sowohl in direkten als auch indirekten Hypnosen verwendet werden.

Welche Art von Hypnose-Phänomenen gibt es?

Durch den Hypnosezustand lassen sich verschiedene Phänomene hervorrufen. Dazu gehört zum Beispiel das Vergessen von Erinnerungen, wie Zahlen. Ein solches Phänomen wird vor allem zu Unterhaltungszwecken in Shows genutzt. Im Rahmen der Altersregression ist es möglich, intensiv in vorherige Altersabschnitte einzutauchen, wie zum Beispiel in die Kindheit oder Jugend. Möglich ist ebenfalls das Automatische Schreiben. Hierbei bringt der Klient im hypnotisiertem Zustand Worte zu Papier, bei denen es sich vorrangig um Gedanken und Erinnerungen handelt. Bei vielen Klienten kommt es während der Hypnosesitzung zur Katalepsie. Diese wird entweder bewusst hervorgerufen oder entsteht spontan. Kennzeichnend für die Katalepsie ist ein Starrezustand, der durch eine sehr tiefe Entspannung zustande kommt. Die Katalepsie liefert dem Hypnotisierenden wertvolle Informationen- sie zeigt, dass der Klient sich in einer tiefen Trance befindet. Ein geschickter Hypnotiseur kann seinen Klienten zudem dazu bringen, bestimmte Informationen zu vergessen oder diese mit anderen Inhalten zu ersetzen. Einige Menschen mit Hypnoseerfahrungen berichten zudem von einer Rückführung in ein früheres Leben durch eine Hypnosesitzung.

Was wird bei einem Hypnosezustand empfunden?

Die meisten Menschen, die eine solche Erfahrung im Laufe ihres Lebens gesammelt haben, beschreiben die Hypnose als einen tiefen Entspannungszustand. Dieser wird in der Regel als sehr angenehm wahrgenommen. Wie wirksam die Hypnosesitzung jedoch ist, lässt sich nicht verallgemeinern. Für die Effizienz ausschlaggebend sind individuelle Faktoren, wie beispielsweise die Suggestionen und insbesondere die mit diesen Suggestionen verknüpften persönlichen Emotionen. Ziel ist es, dass der Klient die Hypnosesitzung insgesamt als positive Erfahrung wahrnimmt. Negative oder unangenehme Gefühle sollten möglichst vermieden werden. Eine Befreiung von Ängsten, Zwängen oder Lastern soll dadurch entstehen, dass der Klient eine solche Veränderung gerne vollziehen möchte. Ekelgefühle und andere negative Emotionen zur Linderung von Ängsten oder Zwängen sind im Rahmen einer Hypnosesitzung fehl am Platz.

Wer darf aus rechtlicher Sicht eine Hypnosesitzung durchführen?

International gesehen gibt es keine einheitlichen Richtlinien, welche die Bedingungen zur professionellen Ausführung eines Hypnoseprozesses regeln. Stattdessen richten sich die Bedingungen nach den Themen- und Einsatzbereichen der Hypnosesitzungen. In einigen Gebieten, wie Hypnosesitzungen zur Rauchentwöhnung oder Gewichtsreduktion, ist keine therapeutische Ausbildung notwendig. Zur Behandlung von anderen Problemen, wie Traumata, muss hingegen eine entsprechende Ausbildung vorliegen, weil diese zur Klinischen Hypnose gehören. Ist eine Klinische Hypnose notwendig, müssen Klienten einen Arzt oder einen Therapeuten aufsuchen. Ich arbeite in meiner Praxis Lebenswende ausschließlich als Trainer und Coach mit der Hypnose in Wien, biete jedoch keine klinischen Hypnosen an.

Wann wirkt Hypnose und wann kann sie nicht helfen?

Hypnosesitzungen haben vor allem durch Unterhaltungsshows an Bekanntheit gewonnen. Auf diese Weise wurde bei einigen Menschen eine sehr hohe Erwartungshaltung kreiert. Der Hypnoseprozess ist in den Vorstellungen oftmals ein magischer Akt. Gerade diese Erwartungshaltung kann dazu führen, dass die Sitzung nicht den gewünschten Erfolg bringt. Dabei handelt es sich bei einem Hypnosezustand nicht um etwas Magisches- wir erleben ihn sogar immer wieder in unserem Alltag. Wer im Zug sitzt und völlig gedankenversunken den vorbeirauschenden Häusern und Bäumen zusieht, ist oftmals überrascht, wie schnell der Ausstieg plötzlich naht. Solche Erlebnisse ähneln denen einer Hypnosesitzung, insbesondere im Bereich der Empfindungen. Bei einer Hypnose handelt es sich somit um einen natürlichen Zustand. Um diesen auszunutzen ist es wichtig, sich dem Prozess nicht zu verweigern. Manche Menschen sind felsenfest davon überzeugt, dass man sie nicht hypnotisieren könne. Der Alltag beweist das Gegenteil. Eine solche Einstellung kann die Arbeit jedoch erschweren. Wer sich offen auf eine Hypnosesitzung einlässt, wird am meisten von den Resultaten profitieren. Die Funktionsweise einer Hypnosesitzung lässt sich in diesem Fall auf das Unterbewusste zurückführen. Das Unterbewusstsein steuert alltägliche körperliche Prozesse, kümmert sich um das Erinnerungsvermögen, Emotionszentrum und stellt zudem einen Filter für Wahrnehmungen dar. Insgesamt gibt es vier Bewusstseinskategorien: das Wachbewusstsein, tiefen Schlaf, komatöse Zustände sowie modifiziertes Bewusstsein. Das Bewusstsein kann mit bestimmten Geräten sogar gemessen werden. Im Zentrum stehen hier die Raten der Gehirnwellen.

Im Wachbewusstsein weisen unser Geist und Gehirn eine große Kritikfähigkeit auf. Eindrücke werden fortlaufend bewertet. Das Unterbewusstsein filtert die Einflüsse in diesem Zustand und leitet sie schließlich an das Bewusstsein weiter. Bei einer Hypnosesitzung wird das kritisierende Bewusstsein zurückgestellt. Auf diese Weise ist es möglich, Blockaden einzureißen, die uns im Wachzustand begleiten, weil wir einige Themen nicht an uns heranlassen. Hypnosesitzungen können hier zum Erfolg führen, weil das Gehirn nicht dazu in der Lage ist, zwischen der Realität und Vorstellung zu differenzieren. Wenn wir uns zum Beispiel eine saftige, aufgeschnittene Zitrone ins Gedächtnis rufen, uns den Geruch vergegenwärtigen und den sauren Geschmack, verziehen wir in der Regel das Gesicht, als ob wir in eine solche Zitrusfrucht gebissen hätten. An diesem Beispiel wird die Unfähigkeit des Gehirns erkenntlich, zwischen Vorstellung und Realität zu unterscheiden.


Die Trance

Bei einer Trance handelt es sich um einen veränderten Bewusstseinszustand, der im Rahmen einer Hypnose bewusst herbeigeführt werden kann. Während dieses hypnotischen Zustandes verlieren äußere Bedingungen die visuelle und akustische Aufmerksamkeit des Klienten. In den Vordergrund rücken stattdessen innere Begebenheiten, der Fokus beruht auf der persönlichen Erlebnis- und Vorstellungswelt. Durch den Trancezustand lassen sich individuelle Ressourcen aufdecken, die im normalem Bewusstseinszustand eher versteckt sind. Durch eine Stärkung oder Aktivierung dieser Ressourcen ist eine beschleunigte Veränderung möglich. Mithilfe von Trancezuständen lässt sich das Unterbewusste in die Gegenwart einweben. Das Unterbewusste schlummert in jeder Person und ist unter anderem der Ursprung von positiven Energien.

Erforscht wurden Trancezustände insbesondere von John Grind und Dr. Richard Bandler, die mit Milton Erickson zusammengearbeitet haben. Milton Erickson gilt als berühmter Hypnosetherapeut. 1919 erkrankte Erickson an der Kinderlähmung, die ihn ins Koma versetzte und später an den Rollstuhl fesselte. Erickson ließ sich von seinem Handicap jedoch nicht einschränken- er suchte nach Möglichkeiten, die Außenwelt zu beeinflussen, die mit seiner körperlichen Erkrankung realisierbar war. Erfolg hatte Erickson mit dem Einsatz seiner Stimme. Er erkannte die Relevanz und die Wirkung der Stimme und lernte, diese zu nutzen. Um einen Klienten in eine Trance versetzen zu können, spielen die Stimme und die richtigen Sprachmuster eine wichtige Rolle.


Selbsthypnose

Hypnose müssen nicht ausschließlich im professionellem Rahmen stattfinden. Es gibt auch die Möglichkeit der Selbsthypnose, die besonders gerne bei Liebeskummer oder regelmäßigen Angst- und Panikattacken zum Einsatz kommt. Ein solches Verfahren eignet sich jedoch auch zum Erreichen von persönlichen Zielen, für mehr Selbstbestimmung, um besser zu lernen, mehr Selbstbewusstsein zu erhalten oder zur Ruhe kommen. Weil die Auswirkungen so vielfältig sind, ist es lohnenswert, sich mit dem Prozess Selbsthypnose auseinanderzusetzen. Eine Selbsthypnose gelingt nicht von heute auf morgen. Wer die Kraft einer persönlichen Hypnose nutzen möchte, sollte sich nicht entmutigen lassen und viel üben. Wenn man die Methode der Selbsthypnose einmal beherrscht, stellt sie ein wertvolles Werkzeug und einen starken Begleiter dar.

Zunächst ist es wichtig, Ruhe zu haben. Deswegen lieber das Telefon ausstellen und Familienmitglieder bitten, in der nächsten halben Stunde nicht zu stören. Wer mag, kann entspannende Musik einschalten. Schließen Sie Ihre Augen, sobald Sie sich es richtig bequem gemacht haben. Um die alltäglichen Probleme aus dem Gedächtnis zu verbannen, kann eine kleine Visualisierung helfen: Stellen Sie sich ein kleines Boot vor, das sanft auf den Wellen des Meeres schaukelt. Nehmen Sie die salzige Luft wahr und die leichte Brise, die um ihre Nase weht. Anschließend packen Sie all Ihre Zweifel, Ängste und Probleme und legen sie auf dem Boot ab. Beobachten Sie ein letztes Mal, wie das Wasser um den Bug herum schäumt und stupsen Sie es anschließend mit all Ihren Problemen hinaus aufs Meer. Wenn Sie das Boot eine Weile beobachten, können Sie es am Horizont verschwinden sehen. Nun beginnt die Selbsthypnose. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung und malen Sie sich in Gedanken aus, wie Sie mit jedem Atemzug etwas entspannter werden. Sie können sich vorstellen, Entspannung einzuatmen. Geben Sie der Entspannung eine Farbe, eine Form und vielleicht sogar einen Duft. Wer mag, kann auch mit Suggestionen arbeiten und sich innerlich sagen "Mit jedem Atemzug sinke ich tiefer in eine Entspannung". Gleichzeitig weicht bei dem Ausatmen die Verspannung aus Ihnen. Stellen Sie sich auch diesen Vorgang so bildlich wie möglich vor. Geübte können nun einen Schritt weitergehen und ihre Selbsthypnose intensivieren. Dafür hilft die Vorstellung einer Treppe, die zum eigenen inneren, magischen Zimmer führt. Steigen Sie die zehn Stufen hinab und zählen dabei rückwärts mit. Nutzen Sie Suggestionen- jede Treppenstufe führt Sie noch tiefer in Ihre Trance. Bei null angelangt, stehen Sie in Ihrem magischen Zimmer, das sich komplett nach Ihren Wünschen richtet. Genießen Sie den Raum und sehen Sie sich in aller Ruhe um. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Geist, horchen Sie in sich hinein. Nun gehen Sie zu Ihrem Himmelbett, dass in dem Raum steht. Machen Sie es sich bequem und versinken Sie in den Kissen, die Sie in einen tiefen Schlaf ziehen und Ihr Unterbewusstsein öffnen. Um die Sitzung zu beenden, sagen Sie sich innerlich, dass Sie langsam erwachen und hellwach sein werden, sobald Sie bis drei gezählt haben. Zählen Sie bis drei und öffnen Sie Ihre Augen.

Lebenswende ist ein Anbieter von Entspannungs und Hypnosetraining in Wien. Wir arbeiten jedoch nicht therapeutisch, sondern unterstützen Sie im Hypnosetraining.

Medizinisch angewendete Hypnose

Der Hypnosezustand wurde bereits nach dem ersten Weltkrieg genutzt, um unter anderem posttraumatische Neurosen zu lindern. Ebenso beliebt ist die Anwendung bei Depressionen, Schmerzen, Ängsten, Essstörungen und Panikattacken, aber auch um Spielsucht und Abhängigkeiten zu behandeln oder Menschen bei der Rauchentwöhnung zu unterstützten. Von besonderer Relevanz ist dabei das von Erickson entwickelte Verfahren. Die Methoden sind wissenschaftlich anerkannt und werden in manch einer Psychotherapie angewandt.


Kritik

Trotz der wissenschaftlichen Anwendungen des Hypnosezustandes, betrachten einige Menschen ihn kritisch. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Angst, den eigenen Willen während einer Hypnose zu verlieren. Darüber hinaus wird manchmal die Kritik angebracht, dass einige Personen nicht zwischen realen Erinnerungen und Pseudoerinnerungen während einer Hypnosesitzung differenzieren könnten.


Gefahren

Eine Hypnose ist nicht per se gefährlich. Sie sollte jedoch in professionelle Hände gegeben werden, um bestimmte Risiken auszuschließen. Weil die Hypnose im tiefsten Inneren des Menschen wirkt, kann sie unter Umständen psychische oder physische Probleme hervorrufen. Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Epilepsie lieber auf eine Hypnose verzichten. Dies gilt ebenfalls für Personen, die unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Beruhigungsmitteln stehen.

Wie Hypnosesitzungen Probleme lösen

Der Hypnosezustand kann vor allem bei Verhaltensproblemen einen positiven Effekt aufzeigen. So hilft er zum Beispiel, sich das Rauchen abzugewöhnen oder Nägelkauen, um Gewicht zu verlieren, an mehr Kreativität zu gelangen, sich zu entspannen oder besser einzuschlafen. Um Raucher beispielsweise vom Nikotin zu lösen, kann man ihnen während einer Hypnosesitzung die zahlreichen Vorteile eines Lebens als Nichtraucher verdeutlichen. Insgesamt kann der Hypnosezustand bei vielen Problemen zur Lösung führen.


Showhypnose

Showhypnosen sind beliebt- immerhin sind sie unterhaltsam und lustig. Dies gilt allerdings vor allem für das Publikum. Hypnotisierte selbst, unterliegen auf der Bühne oftmals einem großen Druck. Ihre Kooperation bei den gestellten Aufgaben durch den Showhypnotiseur lässt sich nicht allein auf den Hypnosezustand zurückführen. Stattdessen spielen meistens weitere Faktoren eine Rolle, insbesondere der Druck des Rampenlichts sowie die Angst sich zu blamieren. Manchmal erhalten Hypnotisierte sogar die Information, dass die Hypnotisierbarkeit etwas mit hoher Intelligenz zu tun habe. Auf diese Weise entsteht noch mehr Druck: Der Hypnotisierte muss nun während der Show kooperieren, damit die Zuschauer ihn nicht für dumm halten. Oftmals wird der Teilnehmende der Vorstellung mit Suggestionen dazu gebracht, rückwärts auf den Rücken zu fallen. Eine solche rasche Bewegung führt zu Orientierungslosigkeit und bei Tieren erwiesenermaßen zu einer Schreckstarre. Insgesamt sind Showhypnosen somit kritisch zu betrachten- besonders schwerwiegend ist der soziale Druck, welcher auf den Kooperierenden ausgeübt wird.


Wenn Sie an einer Hypnose in Wien interessiert sind, helfen ich Ihnen gerne weiter.