Hypnose bei Ängsten die man kennt

von Glatz Marco

Mit Hypnose meine Angst überwinden

Ängste gibt es schon so lange wie die Menschheit. Sie helfen uns, Gefahren zu erkennen und uns rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Angst erhöht unsere Aufmerksamkeit und stellt körperliche Ressourcen für eine Flucht oder einen Kampf bereit. Ängste sind damit nicht grundlegend ein Problem. Erst wenn sie Überhand nehmen und immer wieder in Situationen auftreten, in denen eigentlich keine Gefahr vorhanden ist, besteht Handlungsbedarf. Ängste können das Leben von Betroffenen maßgeblich einschränken. Deswegen sollte man sich seiner Emotionen wegen nicht schämen, sondern etwas gegen sie unternehmen. Bei sehr starken Ängsten empfiehlt sich zunächst ein Arzttermin. Darüber hinaus kann auch eine Hypnose dabei helfen, die Angstzustände zu lindern.


Siegel Hypnocoach Certified Hypnotist

Was geschieht bei Angst im Körper?

Die Angst beginnt mit einer Wahrnehmung. Das können verschiedene Sinneseindrücke sein. Weitergeleitet werden die Reize an die Großhirnrinde. Diese kann die Informationen mit Erfahrungen aus der Vergangenheit vergleichen und interpretiert die Wahrnehmung als gefährlich. Die Meldung gelangt ins limbische System. Das limbische System ist für unsere Gefühle verantwortlich. Hippocampus und Amygdala, zwei spezifische Gehirnareale, veranlassen körperliche Reaktionen aufgrund der empfundenen Angst. Über den Hypothalamus werden Adrenalin, Noradrenalin, Kortisol und Kortison ausgeschüttet. Bei Angst kommt es somit zu zahlreichen physischen Reaktionen. Der Herzschlag erhöht sich, die Muskeln spannen sich an, es befinden sich mehr Stresshormone als sonst im Körper. Der Blutdruck steigt, die Blutgefäße verengen sich, die Bronchien weiten sich, kalter Schweiß entsteht. Insgesamt ist die Psyche konzentriert und der Körper leistungsbereit. Der Körper ist darauf programmiert, sich am Leben zu halten. Deswegen empfinden wir Angst. Aber nicht immer sind die Emotionen objektiv betrachtet berechtigt. Immerhin haben wir nicht nur Angst vor lebensbedrohlichen Situationen, mit denen sich vor allem unsere Vorfahren rumschlagen müssen. Im modernen Zeitalter sind es die Prüfungen, der Zahnarztbesuch oder der Verlust des Arbeitsplatzes, die uns Angst einjagen. Dabei haben Menschen eine unterschiedliche Angstschwelle. Diese sorgt dafür, dass wir viele Situationen anders einschätzen. Während die einen sich auf das Gefühl bei dem Start des Flugzeuges freuen, ertragen andere die Reise nur durch die Einnahme bestimmter Medikamente. Das Angstniveau entscheidet ebenfalls, ob Sie ein mulmiges Gefühl in der Magengrube oder starke körperliche Beschwerden wahrnehmen.

Welche Ängste gibt es?

Ängste sind sehr verschieden. Manche Ängste beziehen sich auf eine bestimmte Situation. So leiden einige Personen unter Flugangst. Diese tritt jedoch in der Regel nur während der Urlaubsplanung auf oder wenn man bereits am Gate steht. Insgesamt können Menschen mit Flugangst selbstbewusst sein und ansonsten relativ angstfrei durchs Leben gehen. Ein anderes Beispiel ist die Angst vor dem Zahnarzt oder vor Spinnen. Eine solche Angst ist in dem jeweiligen Bereich ein Hindernis. Sie lässt sich jedoch mit bestimmten Maßnahmen gut in den Griff kriegen. Dazu gehört unter anderem der Besuch in einer Zahnarztpraxis, die sich auf Angstpatienten spezialisiert oder auch eine Hypnose. Andere Menschen reagieren generell ängstlicher bei Stresssituationen oder anderen Herausforderungen. Sie können ihre Angst nicht immer einwandfrei zuordnen, sind oft aber dazu in der Lage, sich selbst Mut zuzureden. Eine Lebenskrise oder schwere Krankheit führt mit Berechtigung zu Angst. Betroffene fühlen sich zunächst oft gelähmt. Nach der überstandenen Krise können sie ihr Leben erneut ausgeglichen angehen. Wenn sich die Ängste dauerhaft in der Gefühlswelt bemerkbar machen und das Handeln bestimmen, kann eine Angststörung vorliegen. Angststörungen sollten unbedingt professionell behandelt werden. Panikattacken äußern sich unter anderem durch zittern, Schwindelgefühle, Ohnmacht oder starkes Herzklopfen. Betroffene sollten nicht davor zurückscheuen, einen Arzt aufzusuchen.

Mit Hypnose in Wien wieder angstfrei durchs Leben

Nicht all unsere Ängste deuten auf eine Lebensgefahr hin. Trotzdem kann die Angst vor Spinnen oder die Flugangst unseren Alltag erheblich belasten und erschweren. Deswegen ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit seinen Ängsten auseinanderzusetzen. Eine Hypnose kann bei der Bewältigung unterstützend wirken. Die Ursache für spezifische Ängste, wie die Angst vor Spinnen, sind in unserem Bewusstsein tief verankert. Betroffene sind oftmals nicht dazu in der Lage, die Ursache ihrer Angst zu benennen. Eine Hypnose dringt in die tiefen Ebenen des Bewusstseins ein. Durch diesen Zugang kann sie die Ursachen aufdecken und verarbeiten. Mit Suggestionen lassen sich die Ängste positiv beeinflussen. Das momentan bestehende, negative Bild kann durch ein positives ersetzt werden. Immerhin arbeitet das Unterbewusstsein mit Bildern, die uns zur Angst veranlassen. Eine Hypnose selektiert diese Bilder und versucht sie zu verändern. Auf diese Weise ist es möglich, Spinnen weniger furchteinflößend wirken zu lassen. Wer unter Angst leidet, weist körperliche Reaktionen auf. Dazu gehören unter anderem angespannte Muskeln oder ein erhöhtes Stresslevel. Bei einer Hypnose kommt es hingegen zu einer tiefgreifenden Entspannung. Damit trägt eine Hypnosesitzung zum allgemeinen Wohlbefinden des Klienten bei. Ein Hypnosetraining ermöglicht es ihm, die erlernten Methoden anzuwenden und nach einer Angstsituation einzusetzen. Zu viele Stresshormone verlangsamen die Heilung. Das macht eine Hypnose auch bei Ängsten hilfreich, die aufgrund einer Krankheit entstanden sind. In einem solchen Fall kann sich die Hypnose positiv auf die Heilung auswirken, indem sie das Stresslevel des Klienten reduziert.

Die Hypnosesitzungen finden nicht in einer Gruppe statt.

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